Intelligente Nanoplasmonik in der Biologie und Chemie (Laura Na Liu)
Sofja Kovalevskaja Preis

Auf der Nanoskala treffen sich die verschiedenen Disziplinen Chemie, Biologie und Materialwissenschaften. Das Feld der Nanoplasmonik befaßt sich dabei speziell mit der Konzentration und Manipulation von Licht in einem Volumen, das im Durchmesser nur wenige Nanometer groß ist. Die Schlüsselmaterialien zur Verwirklichung von nanoplasmonischen Systemen sind Metalle. Die optischen Eigenschaften von Metallen haben die Menschen schon seit Jahrhunderten fasziniert. Wenn Licht auf ein Metall Nanopartikel trifft (z.B. ein kleines Goldteilchen in einem Kirchenfenster) werden kollektive Schwingungen von Metallelektronen angeregt, die man Partikel-Plasmonen nennt.

Funktionalisiert man nun metallische Nanopartikel oder ganze bestimmte Anordnungen mehrerer Partikel, können diese wohldefinierte optische Eigenschaften zeigen und wesentlich zum Verständnis von biochemischen Prozessen beitragen.

Unsere Gruppe befaßt sich mit intelligenten und komplexen plasmonischen Nanostrukturen, die dazu geeignet sind, zum Einen strukturbiologische Prozesse aufzuklären, und zum anderen chemische Prozesse auf einer lokalen Skala von nur wenigen Nanometern und im Bereich von einzelnen Partikeln zu entschlüsseln.

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